Badplanung leicht gemacht

Das Bad ist ein wesentlicher Aspekt in den eigenen vier Wänden. Einerseits als Wohlfühloase für den Körper, das zur Entspannung und zum Relaxen beiträgt, andererseits zweckmäßig mit integrierter Toilette, Möglichkeiten zum Schminken, Zähneputzen oder Duschen. Die Funktionen und Ausstattungsmerkmale eines Bades sind also sehr vielseitig und beinahe grenzenlos. Hier sind also Individualität und persönliche Bedürfnisse bei der Gestaltung eines Bades gefragt. Bereits bei der Planung, sei es bei einem Neubau oder einem zu sanierenden Bad, sollten diese Überlegungen mit einfließen. Welche Aspekte hier zu beachten sind, Tipps und Tricks bei der Gestaltung eines Bades, werden hier näher vorgestellt und diskutiert.

Der erste Schritt der Badplanung: Bestandsaufnahme und Anforderungserhebung
Zunächst es es wichtig, dass die Bedürfnisse an ein Bad aufgenommen werden. Dabei sollten die Wünsche und Anregungen aller Personen im Haushalt, die diesen Raum auch nutzen wollen, mit einfließen. Frauen legen beispielsweise besonderen Wert auf Stellflächen für Schminkzeug und einen speziellen Spiegel. Da das Bad üblicherweise auch als Wohlfühloase dienen soll, ist auch darüber nachzudenken, zusätzlich zu einer Dusche, eine Badewanne oder gar einen Whirlpool installieren zu lassen. Zur Ideensammlung eignen sich auch Fachzeitschriften oder Sanitärmessen und -ausstellungen hervorragend. Hier kann man die neuesten Trends und Ideen sammeln. Es gilt diese Vorschläge, mögen sie noch so ungewöhnlich sein, zu sammeln und gemeinsam zu diskutieren.

Ausstattung – was ist möglich?
Sind die gewünschten Ausstattungsmerkmale festgelegt, kann man in die Detailplanung gehen. Hier sollte zunächst der Grundriss des Zimmers als Ausgangsbasis dienen. Im Anschluss können dann Dusche, Badewanne, Toilette und Waschbecken an die gewünschten Plätze gesetzt werden. Bei diesem Schritt kann man sich beispielsweise von einem Fachmann beraten lassen. Seit einiger Zeit gibt es aber auch Möglichkeiten diese Schritte selber, nämlich im Internet, zu planen. Hier kann man online, mit einem 3D Badplaner sein Bad gestalten. Diese Form der Planung ist sehr komfortabel und einfach, hier kann unter anderem die Form und Farbe der Fliesen bestimmt, unterschiedliche Duschkabinen verglichen und die Raumaufteilung gemacht werden. Auch kann man vergleichen, ob es eine konventionelle Badewanne oder eine Eck-Badewanne sein soll.

Das leidige Geld – die Finanzierung eines Bades
Letztendlich sollte man sich auch über den finanziellen Rahmen Gedanken machen. Die schönste Planung im Vorfeld nützt nichts, wenn das nötige Kleingeld fehlt. Kann man sich die teuren Fliesen leisten, genügt ein Waschbecken, sprengt ein Whirlpool das veranschlagte Budget, all diese Entscheidungen spielen in der Badplanung eine entscheidende und fundamentale Rolle. Im Rahmen dieser Möglichkeiten kann anhand der eben gegebenen Ratschläge eine Ideallösung gefunden werden.

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